Paris: Nach den Terroranschlägen – Fronten erhärten sich

Ein Gastbeitrag von Roberto Savio*

ROM (IDN) – Nach den Terroranschlägen in Paris am 13. November ist der Ruf nach einer gemeinsamen Front des Westens gegen den Islamischen Staat (IS) lauter geworden. Auch in westlichen Medien wird eine Intensivierung der militärischen Intervention gegen Kämpfer der radikalen islamischen Fundamentalisten gefordert. Das überrascht nicht. Die Blutbäder von Paris können nur Trauer auf der einen Seite und weiteren Horror auf der anderen nach sich ziehen.

Bildung: Mit Globaler Bürgerschaft zu den UN-Nachhaltigkeitszielen

Von Tharanga Yakupitiyage

New York (IDN) – Die UN-Nachhaltigkeitsziele (SDGs) können nur verwirklicht werden, wenn sie in der breiten Masse bekannt sind. Deshalb spielt Bildung eine entscheidende Rolle bei ihrer Umsetzung, hieß es bei einem Treffen in New York, auf dem das fünfjährige Bestehen der UN-Initiative ‘United Nations Academic Impact’ (UNAI) gefeiert wurde. Bildung helfe zudem, auch grenzenübergreifend das Verständnis für unterschiedliche Kulturen zu fördern sowie unterschiedliche Wertvorstellungen zu begreifen und zu verbreiten, waren sich die Teilnehmer des Treffens einig.

Abrüstung: Neue Forschung unterstreicht Notwendigkeit Atomwaffen zu ächten

Ein Gastkommentar von Jayantha Dhanapala*

KANDY, SRI LANKA (IDN) – In unserer heutigen Welt mit unzumutbar hohen Rüstungsausgaben, die tödliche Konflikte, Zerstörungen und die Vertreibung von Millionen von Menschen verursachen, sollten wir uns immer an die weisen Worte von Präsident Dwight Eisenhower erinnern – eines im Zweiten Weltkrieg ausgezeichneten Militäroffiziers, der später in zwei Amtsperioden als Präsident die USA regierte. In seiner Abschiedsrede an die Nation am 17. Januar 1961 sagte Eisenhower, den ich 1957 als Gaststudent in den USA persönlich kennenlernen durfte:

“Diese Verbindung zwischen einem immensen Militärapparat und einer großen Waffenindustrie ist in den USA neu. Der totale Einfluss – auf ökonomischer, politischer und sogar auf geistiger Ebene – ist in jeder Stadt, jedem Parlament, jedem Büro der föderalen Regierung spürbar. Wir erkennen die zwingende Notwendigkeit dieser Entwicklung. Dennoch müssen wir auch ihre schwerwiegenden Auswirkungen begreifen. Unsere Arbeit, Ressourcen und Existenzgrundlagen sind davon betroffen, ebenso wie die Grundstruktur unserer Gesellschaft.

China: Süd-Süd-Kooperation – Fünf Milliarden Dollar Entwicklungshilfe für Afrika

Von Martin Khor*

Genf (IDN) – China ist zu einem der wichtigsten Abnehmer südafrikanischen Weins geworden. Nachdem der Export nach Europa in diesem Jahr stark eingebrochen ist, hat sich die Ausfuhr südafrikanischen Weins nach China 2015 verdoppelt. Die asiatische Wirtschaftsmacht ist damit der sechstgrößte Abnehmer von Wein aus Südafrika, wie mehrere Zeitungen aus der Region berichten. Doch nicht nur auf diesem Gebiet blüht die Süd-Süd-Kooperation. China will fünf Milliarden US-Dollar in die Entwicklungsfinanzierung Afrikas stecken.

Kasachstan: Präsident fordert ein Prozent globaler Militärausgaben für Nachhaltigkeitsziele

Von Rodney Reynolds

NEW YORK (IDN) – Um die Nachhaltigkeitsagenda für den Zeitraum ab 2015 umzusetzen, suchen die Vereinten Nationen dringend nach Finanzmitteln. Zu den 17 Zielen gehört auch die weltweite Beseitigung von Hunger und Armut bis zum Jahr 2030. Dieses ehrgeizige Vorhaben kann jedoch nur dann realisiert werden, wenn die Weltorganisation von der Privatwirtschaft und dem öffentlichen Sektor jährlich 3,5 bis fünf Billionen US-Dollar erhält.

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