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IDN-InDepthNews

 

CENTRAL ASIA

   

 

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UN INSIDER

Bericht-Logo – Bild: WACC

Von Jutta Wolf

BERLIN/BRÜSSEL (IDN) - Frauen kommen in der Medienberichterstattung weltweit wesentlich seltener vor als Männer. Die Häufigkeit, mit der Frauen in Zeitungen, Radio oder Fernsehen erwähnt werden, hat sich zudem in den vergangenen fünf Jahren kein bisschen verändert. Zu dem Schluss kommt das 'Global Media Monitoring Project' (GMMP) in seinem Bericht, der seit 1995 im regelmäßigen Abstand von jeweils fünf Jahren von der 'World Association for Christian Communication' und 'UN Women' herausgegeben wird. Die Autorinnen und Autoren des Berichts fordern nun ein "Ende des Sexismus in den Medien bis zum Jahr 2020" - dem nächsten Berichtszeitpunkt.

UN-Generalsekretär Ban Ki-moon spricht vor dem Sicherheitsrat. Rechts Justine Greening, als Staatssekretärin in Großbritannien zuständig für internationale Entwicklung – Bild: UN Photo/Loey Felipe

Von Ramesh Jaura

BERLIN/NEW YORK (IDN) – Während Europa und die USA eine hoch emotionale Debatte über internationalen Terrorismus führen und Bestrafungsaktionen durchführen - wobei der französische Präsident François Hollande erklärt, dass "Frankreich sich im Krieg befindet" – wirken die Ausführungen von UN-Generalsekretär Ban Ki-moon weitaus rationaler. Bekanntermaßen arbeitet er an einem umfassenden Aktionsplan zur Verhütung von gewaltbereitem Extremismus, der im nächsten Jahr der UN-Vollversammlung vorgestellt werden soll.

Das Naturreservat Finca Rosa Blanca in der Heredia-Provinz, Costa Rica - Bild Fabíola Ortiz

Von Fabíola Ortiz

SAN JOSE (IDN) - Naturschützer und Wissenschaftler wollen aus Costa Rica einen riesigen Naturpark machen. Der Schutz der Artenvielfalt und die Wiederaufforstung von Wäldern würden nicht nur den lokalen Gemeinschaften wirtschaftlichen Aufschwung ermöglichen, sondern das Land auch seinem Ziel näher bringen, die erste klimaneutrale Volkswirtschaft der Welt zu werden.

Der Ubol-Ratana-Damm – Bild: TrapperFrank, CC BY 2.5, Wikimedia Commons.

Von Krishan Dutt

KUALA LUMPUR (IDN) – Bei der künftigen Entwicklung in Südostasien, China und Indien werden erneuerbare Energien aller Voraussicht nach eine wichtige Rolle spielen. Das geht aus einem gemeinsamen Bericht des in Paris ansässigen Entwicklungszentrums der Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OSZE), der UN-Wirtschafts- und Sozialkommission für Asien und den Pazifikraum (ESCAP) und des Asiatischen Entwicklungsbankinstituts hervor, der den asiatischen Schwellenländern für 2015 und die folgenden fünf Jahre ein robustes Wachstum vorhersagt.

Roberto Savio - Bild: Privat

Ein Gastbeitrag von Roberto Savio*

ROM (IDN) - Nach den Terroranschlägen in Paris am 13. November ist der Ruf nach einer gemeinsamen Front des Westens gegen den Islamischen Staat (IS) lauter geworden. Auch in westlichen Medien wird eine Intensivierung der militärischen Intervention gegen Kämpfer der radikalen islamischen Fundamentalisten gefordert. Das überrascht nicht. Die Blutbäder von Paris können nur Trauer auf der einen Seite und weiteren Horror auf der anderen nach sich ziehen.

Bildung ist der Schlüssel zur Erreichung der UN-Nachhaltigkeitsziele - Bild: Dana Smillie/Weltbank

Von Tharanga Yakupitiyage

New York (IDN) - Die UN-Nachhaltigkeitsziele (SDGs) können nur verwirklicht werden, wenn sie in der breiten Masse bekannt sind. Deshalb spielt Bildung eine entscheidende Rolle bei ihrer Umsetzung, hieß es bei einem Treffen in New York, auf dem das fünfjährige Bestehen der UN-Initiative 'United Nations Academic Impact' (UNAI) gefeiert wurde. Bildung helfe zudem, auch grenzenübergreifend das Verständnis für unterschiedliche Kulturen zu fördern sowie unterschiedliche Wertvorstellungen zu begreifen und zu verbreiten, waren sich die Teilnehmer des Treffens einig.

Titelseite der jüngsten Publikation – Bild: ICAN

Ein Gastkommentar von Jayantha Dhanapala*

KANDY, SRI LANKA (IDN) – In unserer heutigen Welt mit unzumutbar hohen Rüstungsausgaben, die tödliche Konflikte, Zerstörungen und die Vertreibung von Millionen von Menschen verursachen, sollten wir uns immer an die weisen Worte von Präsident Dwight Eisenhower erinnern – eines im Zweiten Weltkrieg ausgezeichneten Militäroffiziers, der später in zwei Amtsperioden als Präsident die USA regierte. In seiner Abschiedsrede an die Nation am 17. Januar 1961 sagte Eisenhower, den ich 1957 als Gaststudent in den USA persönlich kennenlernen durfte:

"Diese Verbindung zwischen einem immensen Militärapparat und einer großen Waffenindustrie ist in den USA neu. Der totale Einfluss – auf ökonomischer, politischer und sogar auf geistiger Ebene – ist in jeder Stadt, jedem Parlament, jedem Büro der föderalen Regierung spürbar. Wir erkennen die zwingende Notwendigkeit dieser Entwicklung. Dennoch müssen wir auch ihre schwerwiegenden Auswirkungen begreifen. Unsere Arbeit, Ressourcen und Existenzgrundlagen sind davon betroffen, ebenso wie die Grundstruktur unserer Gesellschaft.

Straßenhändler in Afrika - Bild: Jeffrey Moyo/IPS

Von Martin Khor*

Genf (IDN) - China ist zu einem der wichtigsten Abnehmer südafrikanischen Weins geworden. Nachdem der Export nach Europa in diesem Jahr stark eingebrochen ist, hat sich die Ausfuhr südafrikanischen Weins nach China 2015 verdoppelt. Die asiatische Wirtschaftsmacht ist damit der sechstgrößte Abnehmer von Wein aus Südafrika, wie mehrere Zeitungen aus der Region berichten. Doch nicht nur auf diesem Gebiet blüht die Süd-Süd-Kooperation. China will fünf Milliarden US-Dollar in die Entwicklungsfinanzierung Afrikas stecken.

Der kasachische Präsident Nursultan Nasarbajew bei einer Rede vor der UN-Vollversammlung im September 2015 - Bild: almaty.sites.unicnetwork.org

Von Rodney Reynolds

NEW YORK (IDN) - Um die Nachhaltigkeitsagenda für den Zeitraum ab 2015 umzusetzen, suchen die Vereinten Nationen dringend nach Finanzmitteln. Zu den 17 Zielen gehört auch die weltweite Beseitigung von Hunger und Armut bis zum Jahr 2030. Dieses ehrgeizige Vorhaben kann jedoch nur dann realisiert werden, wenn die Weltorganisation von der Privatwirtschaft und dem öffentlichen Sektor jährlich 3,5 bis fünf Billionen US-Dollar erhält.

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